| Die Stadt
wurde 1561 am Fuss der Anden gegründet. Die heldhaften
evangelisierenden und kulturellen Tätigkeiten
der ersten Ansiedler in der Provinz hat die soziale
und ökonomische Entwicklung wesentlich beeinflusst.
Diese Arbeit veränderte das Gesicht der Region
und gab der produktiven Entwicklung einen wichtigen
Schwung, was sich dynamisch auf die Entstehung von
Städten ausgewirkt hat. Die nachfolgende Ankunft
italienischer und spanischer Einwanderer in der Jahrhundertwende
des neunzehnten Jahrhunderts vervollständigte
die Profilierung einer fremdenfreundlichen und harmonischen
Gesellschaft , in der sowohl die europäische
als auch die einheimische Herkunft verbunden snd und
damit eine homogene Kultur fördern, die für
das heutige Argentinien charakteristisch ist.
Mendoza ist die Achse des Weinbaus
in Südamerika. Es befindet sich im zentralen
Westen Argentiniens auf 31° 59' und 31° 33'
südlicher geographischer Breite und 63° 30'
und 70° 35' Westlänge.
Etwas mehr als 1100 km trennen Mendoza von Buenos
Aires, der Hauptstadt des Landes; 400 km von Santiago
de Chile und 3200 km von Sao Paulo, der ökonomischen
Hauptstadt Brasiliens. Diese Lage macht die Stadt
zum Nexus des heutigen biozeanischen Korridors, der
den Merkosur mit den dynamischen Häfen des Pazifik
verbindet. Mehr als anderthalb Millionen „Mendozinos“
(1.579.651) wickeln täglich die Geschichte dieser
Provinz auf einer Fläche von 150.840km ab.
Die Liebhaber des Abenteuerturismus
fühlen sich durch die natürlichen Attraktionen
stark angezogen. Die Anden stellen den idealen Ort
für das Treiben von Wintersport dar, und verfügen
dafür über wichtige Skizentren wie Las Leñas,
Los Penitentes und Vallecitos. In der Sommerzeit kann
man in den wasserreichen Flüssen der Provinz
Rafting und Rudersport treiben, auch Trekking, Overlanding
und Fahrradtouren mit Mountainbikes unternehmen und
selbstverständlich Bergsteigen, da Mendoza den
höchsten Berg Südamerikas hat, den Aconcagua
mit 7.035m über dem Meeresspiegel. Zur Nutzung
der wasserreichen Flüsse wurden Staudämme
und Wasserspiegel gebaut, die gleichzeitig das Treiben
vom Motorbootsport, Segeln und Fischfang ermöglichen.
Hotels und Restaurants internationalen
Niveaus bieten dem Reisenden entschprechende Verpflegung
an. Diese Region zeigt einen ständigen Fortschritt,
wie es an Immobilieninvestitionen in den kommerziellen,
turistischen und städtischen Sektoren zu erkennen
ist. Satellitenausrüstung und Handytelefonie
stellen Mendoza an der Avantgarde der Fernverbindung.
Entwicklung und Fortschritt gründen hauptsächlich
auf den unzähligen Zentren für Universitätsbildung,
sowohl staatlichen als auch privaten, die den jungen
Leuten eine breite Palette für die fachbezogene
Bildung zur Verfügung stellen: Künste, Wissenschaften,
Ökonomie, Ingenieurwesen, Architektur, Landwirtschaft,
u.a.. Mendozinische Unternehmen des dritten Jahrtausends
schätzen ihre hochspezialisierten Fachleute und
auch den permanenten Fortschritt der Technologien,
die wirkliche Vergleichsvorteile schaffen.
Hinzu kommt die strategische
Lage, die Mendoza zum bedeutendsten Geschäftszentrum
des argentinischen Westens machen, und zu einem strategischen
Knotenpunkt für die Verbindung zwischen dem Mercosur
und den Märkten am Pazifik. Ein breites Netz
von Autobahnen und Landstrassen, moderne Häfen
und eine freie Zollzone statten die Provinz mit der
notwendigen Struktur für die Entwicklung eines
modernen Ausführers aus. Dieser ist ein wichtiger
Grund für die Niederlassung weltweitbekannter
Finanzfirmen.
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